Liederabend, Pierre Boulez Saal, Berlin

“Im Pierre Boulez Saal erwartet das Publikum eine doppelte Überraschung. Anstelle des angekündigten Gyula Orendt aus dem Staatsopern-Ensemble, der wegen Erkrankung absagen musste, übernimmt Jóhann Kristinsson den Liederabend – sogar mit einem Teil des ursprünglich geplanten Programms, dem Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff. Damit bezaubert ein junger Bariton aus Island, dessen Studien, aufgenommen in Reykjavik an der dortigen Akademie, nach Berlin an die Hanns-Eisler-Hochschule führten und weitere Unterweisung bei Gesangsstars wie Julia Varady, Thomas Quasthoff und Thomas Hampson umfassten. Derzeit ist er Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper. Kristinsson, begabt mit einem vollklingenden, in der Höhe attraktiven, lichten Bariton, schlägt das Publikum in Bann, indem er die leisen Töne des Zyklus umhegt.” - Der Tagesspiegel, Sybill Mahlke

 

Die Gesangstechnik Kristinssons ist makellos, seine Aneignung aller Lieder ist tief verankert, er hat sich jedes Lied zu eigen gemacht. - Johannes Hampel

J.S. Bach - Johannes Passion, Bamberger Symphoniker

Dirigent : Herbert Blomstedt

 

Arioso und Bass-Arien des zweiten Teils wurden von dem jungen isländischen Bariton Jóhann Kristinsson vorgetragen, dessen helle Stimmfärbung das Solistenquartett bereicherte; besonders eindrucksvoll gelungen seine letzte Arie „Mein teurer Heiland“ - Michael Vieth, bachtrack.com

Heidelberger Frühling - Hugo Wolf Lied-Matinée

Kristinssons Stimme hat eine leuchtende Mittellage, tenorale Höhen und eine metallische Tiefe.  Er glänzt überdies mit fesselnder Bühnenpräsenz, wie im skurrilen „Unfall“ oder beim „Schreckenberger“, Lieder, die er behutsam zur Szene gestaltet. Betörend gelingt die wagnerinspirierte „Verschwiegene Liebe“ und der impressionistisch schillernde „Nachtzauber“, ein Stück von hypnotischer Klangwirkung. - Werner Kopfmüller

Miriways, Hamburgische Staatsoper

Dirigent : Volker Krafft

“Als Titelheld Miriways brilliert Jóhann Kristinsson mit kernigem Bariton” - Elisabeth Richter, Hamburger Abendblatt

“Unter den jungen Sängern des Opernstudios beeindrucken vor allem Bariton Jóhann Kristinssons (Miriways)...”

Hamburger Morgenpost
 

Aus dem Bariton von Jóhann Kristinsson strömt die souveräne weißheit und ruhe vom fürst Miriways. NDR Kultur

Jóhann Kristinsson spielt den Fürsten Miriways, der seine bisher vor allen verheimlichte Tochter Bemira aus politischen Gründen mit Sophi (Sergei Ababkin) vermählen will. Kristinssons Bariton ist perfekt für Barockmusik. Seine Stimme ist beweglich, rund und warm. Besonders an den leisen Stellen („O Schluss, der mir durch Herz und Seele dringt“) beeindruckt er mit unglaublich viel Weichheit - Sara Schnoor - klassik-begeistert.de

Il Barbiere di Sviglia, Hamburg Staatsoper

“..Jóhann Kristinsson, Bariton und Mitglied des Opernstudios als dienstbeflissener Fiorillo. Der Isländer ließ vom ersten Ton an aufmerken und macht neugierig auf all die anderen kleinen Partien, die für ihn in dieser Spielzeit noch folgen werden.” - Birgit Kleinfeld - Klassik Begeistert

Stilles Meer, Hamburg Staatsoper

 “...Countertenor Bejun Mehta füllte die Rolle des Stephan mit Klarheit und musikalischer Schönheit. Ebenso kraftvoll präsentierten sich der Bariton Jóhann Kristinsson in der Rolle des Hiroto und der Bass Alin Anca als Fischer.” - Bianca Heitzer - Klassik Begeistert


 

J.S. Bach - Johannes-Passion, Bachakademie

Dirigent : Hans-Christoph Rademann

Unter den Solisten sind großartige Entdeckungen dabei: der brilliante, äußerst kehlfertige Tenor Florian Sievers, der geradezu tänzerisch leichte, aber durchdringende Bass Jóhann Kristinsson und der warm grundierte, horngleich

leuchtende Tenor von Ronan Caillet.

Jan Brachmann"
 

Un Ballo in Maschera - Hamburgische Staatsoper

 

“Stimmstark ergänzen Jóhann Kristinsson als Christiano, Denis Velev als Conte di Ribbing und Bruno Vargas als Conte di Horn das Ensemble.”

onlinemerker.com -  Jan Krobot

 

"Auf der Bühne selbst herrschte im Spiel, wie im Gesang, Harmonie und Spielfreude. Das gilt für den Chor der Hamburgischen Staatsoper ebenso, wie für die Sänger der kleineren Partien. Allen voran Jóhann Kristinsson als lebenslustig authentischer und stimmschöner Christiano" -  Birgit Kleinfeld - opernmagazin.de